Dienstag, 21. Januar 2014

Martin Luther King Day

Martin Luther King Day

Habt ihr euch auch schon mal gefragt, was der amerikanische Marting Luther King eigentlich mit dem deutschen Martin Luther zu tun hat? Ganz einfach: Der olle Martin Luther war ein Vorbild für den Vater von Martin Luther King. Es verband sie, dass sie beide Prediger waren. 1934 führte den Vater von Martin Luther King, der eigentlich - wie sein Vater Michael King hieß - eine Reise auch nach Deutschland, wo er zu Ehren von Martin Luther seinen Namen und den seines Sohnes zu Martin Luther King bzw. King Junior änderte. Verrückt, oder? Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten - wie ja auch Martin Luther King jr. dann mit seiner Bürgerrechtsbewegung bewies. Leider wurde er, der immer Gewaltfreiheit gepredigt hatte, dann 1968 erschossen. (Weniger Tage später wurde dann übrigens Rudi Dutschke erschossen.) Bis heute weiß man nicht, wer hinter dem Attentat auf King steckte, ob es nicht gar das FBI unter Hoover, der immer gegen King war, bzw. die US-amerikanische Regierung war.

Seit 1986 jedenfalls ist der 3. Montag im Jahr zur Ehren von Martin Luther King jr. ein Feiertag (15. Januar ist sein Geburtstag) - was wohl auch nicht einfach durchzusetzen war, denn nicht alle Politiker waren dafür. Der Reagan zum Beispiel nicht. Aber am Ende hat er doch zustimmen müssen.

Wer mehr über den Doktor der Soziologie, Marx-Leser, Gandhi-Bewunderer, Friedensnobelpreisgewinner King erfahren will, liest am besten Wikipedia.

King war ein großer Mensch. Let freedom ring!

Martin Luther

Martin Luther

Spaß am Sonntag, Montag, Dienstag...

Spaß am Sonntag, Montag, Dienstag...

Am Sonntag ging ich zuerst lange laufen, während Thomas mit Karla ins Schwimmbad fuhr. Ich fühlte mich besser als beim Wettkampf tags zuvor und hätte noch mehr als die 17 Meilen bzw. 2,5 Stunden laufen können. Mein Puls war noch nie so niedrig wie jetzt, ohne dass ich mich erschöpft fühle. Wer hätte das gedacht: Das viele Laufen bringt wirklich was für die Ausdauer. So brachte ich es letzte Woche auf 37 Meilen Lauf und 21 Meilen Ski. Thomas fuhr nach meiner Einheit und dem Mittagessen los, um 2,5 Stunden auf der Utah Olympic Park-Runde in Park City zu skaten. Gegen 16 Uhr war er recht erschöpft wieder zurück. Karla und ich haben uns derweil ausgeruht: Karla fast 3 Stunden, ich 2. Im Anschluss ging ich noch mit Karla eine Runde zum Spielplatz, während Thomas in Ruhe duschen und etwas entspannen konnte. Am Abend gab es noch eine Folge Pippi Langstrumpf und gut war's. Thomas und ich arbeiteten dann noch ein wenig.

Am Montag war Martin Luther King Day, d.h. Feiertag - für Thomas. Aber da die Kita zu war und ich trotzdem arbeiten musste, war es für Thomas natürlich nicht wirklich ein freier Tag. Zu allem Überfluss hat er auch noch ein schlechtes Gewissen, weil es natürlich Chefs und Kollegen gibt, die trotzdem auf die Arbeit rammeln - warum auch immer. Thomas findet das doof, ärgert sich aber trotzdem, dass er weder arbeiten, noch den Tag richtig für den Sport nutzen kann. Schlechte Laune war angesagt. Nach meiner Arbeit fuhren wir dann noch nach Mountain Dell zum Skilaufen. Karla kam unter Protest (sie wollte selbst siklaufen) in den Chariot, wo sie dann doch ein kleines Nickerchen machte. Ich skatete eine Stunde und Thomas anderthalb. Gegen Ende unserer Einheit wurden wir von Giggi angesprochen. Sie ist mit Sicherheit schon mindestens 20 Jahre hier, doch noch immer hört man einen leichten norwegischen Akzent und eine norwegische Satzmelodie heraus. Im Norwegischen wird ja das "U" mehr wie "Ü" ausgesprochen, so sagt Giggi statt Utah (bzw: Jutaa), "Jütaa". Sie scheint sehr nett zu sein und wir plauderten eine Weile über Skirennen hier und in Europa. Obwohl Giggi zur Altersklasse 55-59 gehört, war sie bisher in jedem Rennen etwa eine Minute vor mir. Allerdings ist das wahrlich keine Schande, denn sie ist topfit und wie gesagt Norwegerin! :-)

Anschließend ging ich noch 3 Meilen laufen. Am Auto trafen wir uns wieder. Karla hatte ausgeschlafen und genoss es noch, den anderen Kindern beim Schlittenfahren zuzusehen. Wir mussten sie mit Aussicht auf einen Babybel zuhause ins Auto locken.

Heute, am Dienstag, war auch für Thomas wieder Arbeit angesagt. Allerdings erst nach dem Training mit Bill und den Jungs in Mountain Dell. Ich war heute Abend mit den Mädels laufen. Denise war wieder mit von der Partie und zusammen absolvierten wir 12 Meilen inklusive 10 x 1-Minute Fahrtspiel bei ca. 4:45 Minuten pro Kilometer. Erfrischend.

Karla hat gestern das Vorbereiten der Schipseljagd bzw. die Arbeit mit der Küchenschere für sich entdeckt. Während Mama kochte, schnitt Karla am Boden Papier. Daher kaufte ich ihr heute eine am Ende stumpfe Sicherheits-Kinderschere. Leider war sie von der überhaupt nicht begeistert und meinte, "es geht nicht". Am Ende griff sie wieder kurzerhand zur Küchenschere...

Spaß am Sonntag, Montag, Dienstag...
Spaß am Sonntag, Montag, Dienstag...
Spaß am Sonntag, Montag, Dienstag...
Spaß am Sonntag, Montag, Dienstag...
Spaß am Sonntag, Montag, Dienstag...
Spaß am Sonntag, Montag, Dienstag...Spaß am Sonntag, Montag, Dienstag...
Spaß am Sonntag, Montag, Dienstag...
Spaß am Sonntag, Montag, Dienstag...Spaß am Sonntag, Montag, Dienstag...
Karla spielt "Bibi"Karla spielt "Bibi"

Karla spielt "Bibi"

Mountain Dell...Mountain Dell...
Mountain Dell...

Mountain Dell...

Spaß am Sonntag, Montag, Dienstag...
Spaß am Sonntag, Montag, Dienstag...Spaß am Sonntag, Montag, Dienstag...
Spaß am Sonntag, Montag, Dienstag...
Good-bye, Mountain Dell

Good-bye, Mountain Dell

Karla beim Vorbereiten einer Schnipseljagd
Karla beim Vorbereiten einer Schnipseljagd
Karla beim Vorbereiten einer Schnipseljagd
Karla beim Vorbereiten einer Schnipseljagd
Karla beim Vorbereiten einer Schnipseljagd
Karla beim Vorbereiten einer Schnipseljagd

Karla beim Vorbereiten einer Schnipseljagd

Samstag, 18. Januar 2014

Wer bremst, verliert & Sieg mit Skibruch

Wer bremst, verliert & Sieg mit Skibruch

Diese Woche ging mal wieder schnell vorbei. Viel zu berichten gibt es allerdings nicht. Dafür haben wir doch Einiges an Fotos zu bieten. Thomas lief viel Ski und ich machte 20 Meilen zu Fuß und 20 auf Ski. Morgen stehen nochmals 15 Meilen zu Fuß an und Thomas will 1,5 bis 3 Stunden in Park City skilaufen.

Am Donnerstag war wieder Little Gym und Karla verstand sich besonders gut mit der fast 3jährigen quirligen Ella. Ansonsten kletterte sie besonders gern. Mittlerweile müssen wir Karla immer öfter ermahnen, sich auf Deutsch auszudrücken. Fast jeder Satz geht mittlerweile los mit "I wanna..." oder "I don't wanna". Karla, wie heißt das auf Deutsch? Dann kommt: "Ich möchte bitte..." oder "Ich möchte bitte nicht..." Immerhin! Donnerstag Nachmittag waren Karla und ich noch kurz Schlittenfahren am Nachbarspielplatz, wo wir auf Denise mit Emma, Claire und Bruno sowie auf Jeanette und Sophie trafen. Freitag Nachmittag war ich mit Karla noch bei Melinda. Karla hat zwar immer noch Angst vor deren großen aber lieben Rottweiler Lucy, erzählt mir aber vorher im Auto, dass sie einen Hund haben will. Na klar!

Möchtä bittä mähr Kiwi!
Möchtä bittä mähr Kiwi!Möchtä bittä mähr Kiwi!

Möchtä bittä mähr Kiwi!

Karla und die Cheerios: Das Äffchen-Experiment am Menschen wiederholt.
Karla und die Cheerios: Das Äffchen-Experiment am Menschen wiederholt.Karla und die Cheerios: Das Äffchen-Experiment am Menschen wiederholt.
Karla und die Cheerios: Das Äffchen-Experiment am Menschen wiederholt.Karla und die Cheerios: Das Äffchen-Experiment am Menschen wiederholt.Karla und die Cheerios: Das Äffchen-Experiment am Menschen wiederholt.
Karla und die Cheerios: Das Äffchen-Experiment am Menschen wiederholt.Karla und die Cheerios: Das Äffchen-Experiment am Menschen wiederholt.Karla und die Cheerios: Das Äffchen-Experiment am Menschen wiederholt.

Karla und die Cheerios: Das Äffchen-Experiment am Menschen wiederholt.

Little Gym: Das Kleid haben wir dann ausgezogen - störte beim KletternLittle Gym: Das Kleid haben wir dann ausgezogen - störte beim KletternLittle Gym: Das Kleid haben wir dann ausgezogen - störte beim Klettern

Little Gym: Das Kleid haben wir dann ausgezogen - störte beim Klettern

Thomas hängt abThomas hängt abThomas hängt ab
Thomas hängt abThomas hängt ab
Thomas hängt abThomas hängt ab
Thomas hängt abThomas hängt ab

Thomas hängt ab

Karla bei Melinda und Vivi
Karla bei Melinda und ViviKarla bei Melinda und Vivi

Karla bei Melinda und Vivi

Wer bremst, verliert & Sieg mit Skibruch

Heute, am Samstag war das 3. der 5 Rennen der Wasatch Cititzen Series. Dieses Mal waren es 10 km klassisch auf unserer Haustrainingsstrecke Mountain Dell. Karla war mit Denise und den 3 Kindern Schlittenfahren. Mittlerweile ist die Sonne schon wieder recht warm - etwa so, wie in Deutschland Ende März und der Schnee taut so allmählich. Es müsste mal wieder schneien, ist aber für die nächste Woche noch nicht abzusehen. Sah es am Mittwoch noch nach Klisterbedingungen aus, waren es dennnoch heute schöne Hartwachsbedingungen. Das TUNA-Team hatte zwei ordentliche Klassisch-Gleise reingefräst. Am Wachstisch trafen wir auf Thomas' Trainer Bill und ich hielt nach dem Einlaufen noch ein Schwätzchen mit dessen Frau Karen. Mein Ziel für das Rennen war eigentlich nur Überleben, denn nach den 3 Lauf- und 2-Skieinheiten in dieser Woche hatte ich mich recht kaputt und am Freitag auch noch ein wenig krank gefühlt. Aber dafür ging es ganz gut. Ich war 4,5 Minuten hinter Laura und so ungefähr hinter jeder anderen Frau über 40, na ja. Als kurz vor dem Ziel noch eine 40-45jährige (die aber älter aussah - ist das der Preis?) an mir mit den Worten "Nice work, young girl!" vorbeischieben wollte, hab ichs der aber gezeigt, und hab nochmal ordenlich geschoben, so dass sie erstmal kleinbei geben musste. (Außerdem war ich irgendwie ständig eingekeilt oder in der falschen Spur.) Am Ende war sie dann leider doch noch vor mir - weil noch eine Kurve und eine Abfahrt kamen. Wer bremst verliert eben...

Bei Thomas ging es ganz gut: er hat sogar gewonnen, und zwar mit Abstand!!! Dieses Mal war auch die Siegerehrung gleich im Anschluss, sodass Thomas mal eine kleine Medaille mitnehmen konnte. Meine Altersklassenehrung warteten wir dann nicht mehr ab (ich hätte ja bisher auch immer eine Medaille bekommen ;-)), sondern gingen noch mit dem 2. Platzierten, dem TUNA-Coach Matt zu dessen Bus, um meinen TUNA-Rennanzug in Empfang zu nehmen, den ich im November schon kostengünstig über TUNA bestellt hatte. Die Teenies, die Matt trainiert, fragten Thomas dann, ob er der ist, der ihren Coach geschlagen hat und gratulierten Thomas bewundernd. Unten seht ihr ein Video vom Rennen. Thomas ist gleich zu Anfang (roter Anzug, schwarze Mütze) sowie nach 10 Sekunden in der Abfahrt zu sehen und dann nochmals bei Minute 1:36, und ich bin beim Start (Minute 1:05, schwarzer Anzug, rote Mütze) zu sehen. Dieses Mal habe ich mich erst nach der ersten Abfahrt hingelegt. Die meiste Zeit verliere ich in Kurven und Abfahrten - und natürlich bei Stürzen und Beinahe-Stürzen. Geradeaus und bergauf wäre also eigentlich meine Idealstrecke ;-) Die leichte Hügellandschaft kam Thomas' Statur sehr entgegen und er fühlte sich von Anfang an gut und hängte gleich alle ab. In der 2. bzw. letzten Runde kam er beim Überrunden eines Mitläufers mit der Spitze seines Skis in den Tiefschnee und -schwups- war der Ski gebrochen, aber zum Glück nicht ganz durch, sodass er damit noch ins Ziel laufen konnte, gefolgt von TUNA-Coach Matt, seinem Teamkollegen Karsten (der nächste Woche zum Skandinavien-Cup der Junioren nach Finnland reist) und Barry. Das war sein bester Klassik-Ski, noch dazu der einzige, der einigermaßen hart genug für sein Gewicht war. Er will versuchen, nächste Saison einen neuen zu bekommen. Klassikrennen gibt es erstmal diese Saison nicht mehr für ihn - so viele werden hier nämlich nicht angeboten.

Bill schien ganz zufrieden mit seinem Team und auch meine Leistung wurde mit einem "Good race! You looked good." gewürdigt. Er hat wahrscheinlich meinen Sturz und mein Kurvenverhalten nicht gesehen :-)

P.S. Trotz allem Reden über seine Ziele im Langlauf für diesen Winter, hat John durch Abwesenheit geglänzt und bisher nur eines der Rennen bestritten...

Karla posiert mit Papas Medaille
Karla posiert mit Papas Medaille
Karla posiert mit Papas Medaille
Karla posiert mit Papas Medaille
Karla posiert mit Papas Medaille
Karla posiert mit Papas Medaille
Karla posiert mit Papas Medaille
Karla posiert mit Papas Medaille

Karla posiert mit Papas Medaille

Wer bremst, verliert & Sieg mit Skibruch

Nach dem Abholen von Karla und Mittagessen, legten wir uns erstmal hin - so von 2 bis halb 5! Anschließend gabs Nachmittagssnack und noch eine Radrunde für Karla. Am Abend war dann Parent's Night Out angesagt und wir gaben Karla gegen 6:30 im Kindergarten ab. Sie hatte Spaß beim Pizzaessen, Spielen mit Lily und in der Turnhalle, während wir erst libanesisch im Restaurant Mazza essengingen. Essengehen ist hier nicht so "gemütlich" wie in Deutschland. Wenn man ein Dessert ablehnt, kommt gleich die Rechnung. Nix mit noch ein bisschen sitzen - zumal die nächsten Gäste schon hinter einem stehen und auf deinen Tisch warten. Daher waren wir satt, aber nicht total voll, schon 19:30 wieder aus dem Restaurant raus. Nebenan war ein Kino, aber auf Sundance Film Festival hatten wir nicht so recht Lust. Also spazierten wir noch ein bisschen in der Gegend herum (zum Glück schien es da keine Neighborhood Watch zu geben, denen wären wir sonst sicher zwielichtig erschienen zu Fuß). Dann fuhren wir noch zu Trader Joe's und schlenderten durch die Trolley Square-Mall (einem ehemaligen Straßenbahnhof, liebevoll restauriert mit teuern Läden, an dem vor einigen Jahren ein 17jähriger Amok gelaufen ist). So richtig wissen wir gar nicht mehr, was man mit 4 Stunden Freigang anstellen kann. Karla wollte dann 21:30 auch gar nicht mit. Mit einem letzten Stück Pizza ließ sie sich nach Hause locken. Auf dem Nachhauseweg sahen wir, dass Lilys Eltern zu Hause waren. Offenbar haben sie sich einfach einen netten Abend zuhause ohne Kinder gemacht. Auch nicht schlecht.

Abendspaziergang
Abendspaziergang
Abendspaziergang
Abendspaziergang
Abendspaziergang

Abendspaziergang